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30. November 2011

Dieselpreis bei 430 Forint

Mitte November erzielten die Preise für Diesel und Benzin wieder historische Höchstwerte. Die Preise für einen Liter Benzin überschritten die magische 400 Forint-Marke. MOL erhöhte seinen Benzinpreis im Großhandel um 5 Forint und den Preis von Diesel um 8 Forint. Der Durchschnittspreis für Benzin lag damit bei 402 - 404 Forint, der von Diesel bei 430 Forint, mancherorts sogar schon bei 450 Forint: an den einzelnen Tankstellen wurden Preisunterschiede von 20 - 25 Forint registriert, MOL hatte im Großhandel erst eine Woche vorher die Preise für 95-er Benzin um 3 Forint, die von Diesel um 6 Forint erhöht. Durch die Anfang November 2011 durchgeführte Steuererhöhung für Diesel waren die Preise nahezu explodiert und die Preisschere geht immer weiter auseinander.

Forint im Sturzflug

Am 14. November 2011 schwächelte der Forint nach wochenlanger Talfahrt weiter und fiel im Vergleich zum Euro mit 317,72 auf den tiefsten Stand aller Zeiten. Der Kurs überstieg damit den bisherigen Rekord vom Frühjahr 2009, damals lag der Kurs bei 317,59 Forint. Noch am Morgen lag der Kurs bei 311 Forint, bis zum Abend fiel er durch Druck der Verkäufer und wegen des Nachlassens des internationalen Investitionsinteresses auf den historisch niedrigen Wert. Das entspricht einer Verteuerung des Euro von rund 2 % an einen Tag. Bloomberg zufolge zeigte an diesem Montag der Forint die schlechteste Leistung aller Devisen. Er stürzte nicht nur im Vergleich zum Euro, sondern auch zum Franken und das um mehr als 2 % (von 251 auf 257), im Vergleich zum Dollar fiel der Forint um 3 % von 226 auf 233. Die Gründe seien Experten zufolge die gleichen wie bisher, dazu kam eine misslungene Auktion von Staatsanleihen.

Drastische Preiserhöhungen

Im neuen Jahr haben ungarische Haushalte mit wesentlich höheren Steuerbelastungen als bisher zu rechnen. Insbesondere gilt das für Arbeitnehmer ohne Kinder, für Raucher und für Eigentümer von Dieselautos. Auch das Glas Bier oder Wein am Abend belastet die Haushaltskasse zusätzlich, denn Durchschnittsfamilien haben in nächstes Jahr mehrere hunderttausend Forint mehr Steuern abzuführen als in diesem Jahr. Auf die einzelnen Bürger des Landes kommen in Durchschnitt 8000 Forint pro Monat zusätzliche Kosten zu, das bedeutet, dass die Kaufkraft der Löhne von millionen Arbeitnehmern bedeutend sinken wird. Das seien - so Internetforen zufolge - nur die Berechnungen auf der Grundlage der bisher von der Regierung eingereichten Gesetzesvorlagen.

An einen Beispiel sieht das so aus:

Der 25-jährige Istvan verdient als Angestellter monatlich Brutto 210'600,-- Forint und gehört damit zu den etwas besser Verdienenden. Bisher führte er auf den Bruttolohn 16 % Einkommenssteuer und weitere Abzüge ab. Ihm blieben monatlich 138'456,-- Forint (ca. 450 Euro) in der Tasche, wovon er alles zu bestreiten hatte.

Im nächsten Jahr steigen die Abgaben für das Gesundheitswesen von Seiten der Arbeitgeber um ein Prozent, es entfallen die Steuergutschreibungen, alle Bruttolöhne über 202'000 Forint werden zu Superbruttolöhnen und zusätzlich besteuert. Unser Istvan hat am Ende nur noch 137'571 Forint in der Tasche. Dazu kommt, dass dieses Geld wegen der - von der Notenbank vorhergesagten - Inflation in Höhe von 4,9 % dementsprechend weniger Wert ist. Er kann also ungefähr so viel kaufen, wie er jetzt für 130'788 Forint erhält. Sollte Istvan morgens einen Energie-Drink und ein Brötchen frühstücken, hat er wegen der sogenannten Chips-Steuer täglich 100 Forint mehr zu bezahlen. Raucht er, so kommen für eine Schachtel Zigaretten 70 Forint Mehrausgaben aus der sogenannten Monopolsteuer auf ihn zu. Durch die Anhebung der Mehrwertsteuer von 25 % auf 27 % steigen die Preise weiter. Der Staat erwartet aus der Monopolsteuer 16 Milliarden Forint Mehreinnahmen, die unter anderem aus der Anhebung der Steuer um 50 % bei bestimmten alkoholischen Getränken kommen sollen. Ein Liter P´alinka kostet dann rund 500 Forint mehr.

Alle Besitzer von Dieselfahrzeugen bekommen schon in diesem Jahr Dank der Erhöhung der Kraftstoffsteuer, die rigiden Massnahmen der Regierung zu spüren: ab dem 1. November wurde die Steuer um 16 Forint pro Liter erhöht. Über die derzeitigen Rekordpreise hinaus kostet dann eine Tankfüllung für einen PKw nochmals 800 Forint mehr. Die Preiserhöhungen werden mittelbar Auswirkungen auf andere Waren und Güter haben, weil die Transportkosten für LKW ebenfalls steigen.

Mit dem 1. Januar 2012 sind von den Versicherungen mit der Einführung einer so genannten Unfallsteuer 30 % auf die bestehenden Fahrzeughaftpflichtversicherungen zusätzlich an den Staat abzuführen. Es ist anzunehmen, dass diese Summe (teilweise) an die Fahrzeughalter weitergegeben wird. Dadurch steigen die Kosten für PKW, Schätzungen zufolge, um 5000 - 7000 Forint. Die Steuererhöhungen im Zusammenhang mit Diesel-Fahrzeugen betragen so zusammengenommen bei einem mittleren Verbrauch und täglich 40 Kilometer ca. 2000 Forint pro Monat. Wenn in unserem Beispiel Istvan ein Dieselauto fährt, hat er bis hierhin gerechnet bereits mit 5000 Forint Mehrausgaben bei 7000 Forint weniger Netto Lohn zu rechnen. Das Auto zu Hause zu lassen, bringt auch nichts: es wurde bereits eine Erhöhung der Preise zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel angekündigt. Preisvergünstigungen werden ebenfalls drastisch gekürzt, damit will der Staat 16 Milliarden Forint sparen.

Die Regierung hält in diesem Jahr noch an den festen Preisen für Strom und Gas fest, es wird aber damit gerechnet, dass diese Preise den tatsächlichen Kosten der Energiefirmen angepasst werden müssen. Die Energiepreise werden im Januar zudem auch wegen der Anhebung der Mehrwertsteuer teurer werden. Bei einer monatlichen Gasrechnung von beispielweise 30'000 Forint ist mit Zusatzkosten von 600 Forint zu rechnen.

Im Endeffekt macht das 8000 Forint Mehrausgaben pro Monat für Istvan.

Die Regierung rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 %. Wirtschaftsexperten sehen die Lage viel kritischer und wären froh, wenn das Land nicht in eine Rezession stürzt.

Ja!!! Abwarten und Tee trinken.
Abschließend ist nicht zu vergessen, dass das Land Ungarn seit 2011 auch noch rund 16 Milliarden Euro aus dem Notkredit zurückzahlen muss, was diese Finanzenge begründet.

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Reportage über die Firma

Logo der Firma Bautenschutz-BGL

Bautenschutz - Valerius-Szőke

Interview mit Herrn József Szőke

Herr Szőke, Sie sind Ungarn, wieso sprechen Sie so gut und akzentfrei deutsch?
Vor mehr als 25 Jahren bin ich aus beruflichen Gründen nach Deutschland ausgewandert. Dort habe ich sehr viel dazugelernt, nicht nur die Sprache.

Sie sprechen es schon an, was haben Sie außer der Sprache dort noch gelernt?
Ich konnte mich beruflich qualifizieren. In Ungarn hatte ich zwar eine Ausbildung als Handwerker absolviert, aber in Deutschland hatte ich ganz andere Möglichkeiten und konnte mich qualifizieren und spezialisieren, zum einen durch die berufliche Praxis und zum anderen durch permanente Aus- und Weiterbildungen, die in meinem Beruf unerlässlich sind.

Können Sie uns Ihre Tätigkeit ein wenig erklären?
Gerne, deshalb treffen wir uns ja heute hier. Unsere Firma beschäftigt sich, wie der Name schon sagt mit Bautenschutz. Wir haben uns auf Sanierung von Feuchtigkeitsschäden bzw. Schimmelschäden bei Häusern spezialisiert, mit einem Wort Bauwerksabdichtung. Dazu zählen natürlich auch die Kellerinstandsetzung und die Betonsanierung. Unter anderem rücken wir dem Feind "Feuchtigkeit" mit der sogenannten Rissverpressungs-Methode zu Laibe. Aber es gibt noch viele weitere Materialien, die zur Anwendung kommen können. Um unser Angebot zu vervollständigen bieten wir außerdem Wärmedämmung und Bodenbeschichtungen an.

Sie sprechen die Rissverpressung an, wie funktioniert das und kommt diese Methode überwiegend zum Einsatz?
Bei der sogenannten Rissverpressung wird eine Injektion in vorgebohrte Löcher im Mauerwerk eingebracht. Das Injektionsmittel verdichtet die Poren im Mauerwerk und sorgt dafür, dass kein Wasser mehr eindringen kann.
Man kann nicht sagen, dass diese Methode überwiegend zum Einsatz kommt, dass hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Daher kann man auch nie eine pauschale Auskunft am Telefon geben, ohne das Objekt vorher gesehen zu haben. Alles andere wäre unseriös.

Auf Ihrer Webseite http://www.bautenschutz-bgl.de erklären Sie, dass Schimmel der schlimmste Feind des Mauerwerks ist. Wieso ist das so?
Neben den unverkennbaren, sehr unangenehmen - sagen wir mal kosmetischen - Auffälligkeiten, wie der typisch modrige Geruch und die Flecken an der Wand sowie die aufgeweichten Tapeten, nimmt die Bausubstanz großen Schaden. Das kann, wenn man zu lange wartet, soweit führen, dass das gesamte Gebäude nicht mehr bewohnbar wird.
Und was man auf keinen Fall unterschätzen sollte, ist das große gesundheitliche Risiko, da die Atemwege und die Haut angegriffen werden, so dass Kopfschmerzen, Allergien und sogar Asthma auftreten können. Und diese gesundheitlichen Risiken sind wissenschaftlich belegt.

Das leuchtet ein. Gibt es hier in Ungarn besonders viele Feuchtigkeits- und Schimmelschäden? oder ist das Problem grenzübergreifend?
Es stimmt schon, dass es in Ungarn sehr viele Häuser gibt, die ein Feuchtigkeitsproblem haben, da es hier auch sehr viele alte Häuser gibt und früher noch ganz anders gebaut wurde. Oftmals wurde aus Kostengründen eingespart, wo es nur geht und das rächt sich später.
Allerdings denke ich, dass es fast auf der ganzen Welt Probleme mit Feuchtigkeit im Mauerwerk gibt. Denn wenn das Fundament eines Gebäudes nicht ordnungsgemäß abgedichtet ist, kann es schnell dazu kommen, dass Wasser ins Mauerwerk eindringt und damit beginnen die Probleme.

Dürfen wir fragen, wo Sie hauptsächlich arbeiten, denn wir haben erfahren, dass Sie in Deutschland Ihren Hauptwohnsitz haben und Ihren Firmensitz in Ungarn?
Ja, das mag etwas verwirrend sein. Aber ich arbeite eigentlich überall, überwiegend in Ungarn, Deutschland und Österreich. Vor einigen Jahren bin ich mit meiner deutschen Frau nach Ungarn zurückgekehrt und wir haben uns hier ein Haus gekauft und diese Kft. (GmbH) gegründet, früher - in Deutschland - war ich Einzelunternehmer. Da derzeit die Geschäfte in Deutschland jedoch etwas besser laufen, als in Ungarn, haben wir unseren Wohnsitz zur Zeit nach Oberbayern verlegt. Dort wohnen wir nur 10 Minuten von Salzburg entfernt und haben so keine großen Entfernungen nach Österreich und auch die Fahrt nach Ungarn ist nicht besonders weit. So ist unsere Firma flexibel. Allerdings bin ich regelmäig in Ungarn und habe zwischendurch auch immer hier zu tun. Außerdem kann ich in dringenden Fällen immer ein paar meiner qualifizierten Mitarbeiter für Tätigkeiten im ungarischen Raum abstellen.

Wie kann man Sie am Besten erreichen?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder über das Mobiltelefon meiner Frau 0049/151-25 38 25 47 oder per E-Mail: bautenschutz-bgl@arcor.de Diese beiden Kontaktmethoden sind am sichersten, denn dort ist immer jemand erreichbar. Natürlich kann man auch unsere deutsche Festnetzrufnummer 0049/8654-48 06 405 verwenden, aber wenn wir mal wieder in Ungarn unterwegs sind, dann antwortet nur der Anrufbeantworter und wir können erst zurückrufen, wenn wir wieder in Deutschland sind.
Wenn ich noch anmerken darf, falls einem möglichen Kunden, der dieses Interview liest, ein Telefonat zu teuer sein sollte, der kann nur eine kurze Nachricht mit seiner Telefonnummer inklusive Vorwahl hinterlassen, dann rufen wir gerne zurück. Da wir auch über Internettelefonie verfügen, ist das heutzutage kein Problem, dass ist im übrigen auch der Grund, warum wir keine ungarische Rufnummer haben, da Internet-Telefonie auf der ganzen Welt funktioniert. Aber da ist meine Frau der Fachmann bzw. die Fachfrau.

Noch eins, Herr Szőke, wir haben gehört, dass Sie ein Motto haben, können Sie uns dies erläutern?
Ja gerne, unser Motto lautet: "Billig sind andere, wir sind gut und bezahlbar!". Das ist auch ganz einfach erklärt. Viele Menschen versuchen die Preise zu drücken und zu drücken. Gerade hier in Ungarn unterbieten sich die Dienstleister aus Existenznöten gegenseitig. Dass dafür allerdings keine Qualität mehr zu haben ist, entgeht den Meisten und hinterher ist das böse Erwachen da. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, dieses Preisdumping nicht mitzumachen, denn Qualität hat natürlich ihren Preis, das sollte jedem klar sein.

Herr Szőke, vielen Dank für dieses Interview und weiterhin viel Erfolg.
Vielen Dank.

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Schenken Sie einen Sonnenstrahl und zaubern ein Lächeln

Ein Herz für Tiere, Hilferufe aus Tierheimen verschiedener Komitate.

Wir starten mit unserer neuen Webseite, www.ungarn-deutschsprachige-e-shops.com einen Spendenaufruf für alle Tierheime Ungarns. Unterstüzen Sie die herrenlosen Hunde und Katzen in Ungarn, mit Ihrer Spende. Wir sichern Ihnen zu, dass die eingegangenen Beträge seriös verteilt werden.

Wir Bitten alle Tierheime sich bei uns zu melden. Dazu füllen Sie bitte unser Kontaktformular auf der "Kontakt"-Seite aus und senden es schnellstmöglich an uns zurück. Wir werden diese Tierhilfeorganisationen auf dieser Seite vorstellen.

Wir werden 2 mal pro Jahr auf unserer Webseite, alle Gönner und Gönnerin benachrichtigen, wofür die erhaltenen Spenden eingesetzt wurden.

Zur Einzahlung Ihrer Spende können Sie entweder nebenstehendes PayPal-System (Kredit-Karte, VISA, EUROCARD, MASTERCARD) verwenden oder falls Sie einen größeren Betrag spenden wollen, verlangen Sie per E-Mail/Kontaktformular oder Telefon unsere Bankverbindung.

Unsere Motto: Ja wir haben ein Herz für Tiere und für Menschen! Macht mit!

Traurig aber wahr:

Mit 1.-- Euro pro Tag, kann nicht nur Tiere geholfen werden, sondern auch ungarischen Großfamilien sowie ausländischen Familien, die in Not geraten sind.

Jedes Jahr geraten hunderte von ungarischen Familien, sowie ausländische Familien in Not. Nicht allen ausgewanderten Personen lächelt das Glück im Ausland entgegen. Auch wer mit den besten Voraussetzungen ausgewandert ist, kann in unerwartete finanzielle Schwierigkeiten geraten. Wer dann keine ausreichenden Reserven besitzt oder auf Einkünfte aus Versicherungen oder Renten zählen kann, wird schnell mit Existenzproblemen kämpfen müssen.

Wir Unterstützen auch ausgewählte Großfamilien.

Wir bitten alle Spender und Spenderinnen, unser PayPal-System zu nutzen. Bitte wählen Sie hierzu den Grund (Tierheim, Großfamilie, Auslandshilfe, egal) aus, damit wir wissen, wohin die Spenden gehen sollen. Für größere Spenden können Sie auch unsere Bankverbindung per E-Mail oder Kontaktformular anfordern.

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Liebe Tierfreunde,
wir, Ungarn Tierhilfe - www.ungarn-tierhilfe.eu - sind Ihnen für Ihre Hilfe dankbar. Unsere Arbeit ist keineswegs im großen Stil. Wir versuchen jedoch einzelnen Tieren zu helfen, oder anderen tierschutzaktiven Menschen, wie z.B. Vera der Katzenmutter oder mit der Weiterempfehlung und Unterstützung des Tierheims in Zalaegerszeg, damit auch dort herrenlose Hunde ein neues Zuhause finden. Bitte besuchen Sie unsere o.g. Website und erfahren Sie dort in welchem Rahmen wir arbeiten. Entscheiden Sie dann – wie Sie helfen möchten. Wir suchen auch immer Pflegeplätze. Jeder Futtersack und jeder Euro für Tierarztkosten zählt. Vielen Dank.
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Andrea Rapolthy

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